Was kostet eine Website in Österreich?
Was eine Website kostet, hängt vor allem von Umfang, Gestaltung, Inhalten und Funktionen wie Shop oder Buchung ab. Bei bown beginnt eine Website ab 499 € zzgl. USt., der laufende Betrieb mit Hosting und Wartung ab 39 € pro Monat zzgl. USt.
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- David Nawloka
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Was Sie danach wissen
- Sie wissen, welche fünf Punkte den Preis einer Website bestimmen.
- Sie können einmalige und laufende Kosten auseinanderhalten.
- Sie wissen, was in einem schriftlichen Angebot stehen muss und welche Pflichtangaben dazugehören.
„Was kostet eine Website?“ lässt sich ehrlich nur in zwei Teilen beantworten: ein einmaliger Betrag für den Bau und ein laufender Betrag für den Betrieb. Beide hängen davon ab, was die Website können muss.
Viele Seiten im Netz nennen dazu Preisspannen, meist ohne Quelle, und für Ihren Betrieb sagen solche Spannen wenig. Dieser Beitrag erklärt stattdessen, woraus sich der Preis zusammensetzt, damit Sie Angebote selbst vergleichen können.
Was kostet eine Website in Österreich?
Bei bown beginnt eine Website ab 499 € zzgl. USt. Der laufende Betrieb mit Hosting und Wartung beginnt ab 39 € pro Monat zzgl. USt., inklusive Domain, E-Mail und Speicher. Mehr Preise gibt es bei uns nicht: Was darüber hinausgeht, steht nach dem Erstgespräch in einem schriftlichen Angebot mit Umfang, Zeitplan und Kosten.
Zur Umsatzsteuer: Der Normalsteuersatz in Österreich beträgt 20 Prozent.1 Aus 499 € netto werden also 598,80 € brutto. Wenn Sie vorsteuerabzugsberechtigt sind, holen Sie sich diesen Teil über die Umsatzsteuervoranmeldung zurück.
Was den Preis einer Website bestimmt
Fünf Punkte machen den größten Unterschied:
- Umfang. Ein Onepager mit Angebot, Öffnungszeiten und Kontakt ist schneller gebaut als eine Website mit zehn Leistungsseiten, Team und Referenzen.
- Gestaltung. Eine angepasste Vorlage kostet weniger als ein Auftritt, der eigens für Ihre Marke entworfen wird.
- Inhalte. Texte und Fotos sind oft der größte versteckte Posten. Wer sie selbst liefert, spart; wer sie schreiben oder fotografieren lässt, zahlt dafür.
- Funktionen. Ein Formular ist einfach. Ein Online-Shop, eine Tischreservierung oder ein Ticketverkauf bringen Zahlung, Bestätigungen und mehr Rechtstexte mit. Ob sich ein Shop lohnt, steht in Wann sich ein Online-Shop lohnt.
- Sprachen. Jede weitere Sprache heißt: alle Texte übersetzen, prüfen und künftig doppelt pflegen.

Einmalige und laufende Kosten
Einmalig zahlen Sie für Konzept, Gestaltung, Texte, Bilder und den technischen Bau. Laufend kommen drei Dinge dazu:
- Domain: die Adresse Ihrer Website, jährlich verlängert.
- Hosting: der Server, auf dem die Website liegt, samt SSL-Zertifikat und E-Mail.
- Wartung: Aktualisierungen, Backups, Überwachung und kleine Änderungen. Was das im Einzelnen heißt, erklärt Was laufende Wartung umfasst.
Nicht dazu gehört Werbebudget. Was Sie für Google- oder Instagram-Anzeigen ausgeben, ist ein eigener Posten, den Sie getrennt planen; dazu mehr in Marketingbudget planen.

Baukasten, Freelancer oder Agentur?
Beim Baukasten zahlen Sie ein monatliches Abo und bauen die Website selbst. Das ist günstig, solange Sie Zeit haben und mit den Vorlagen auskommen. Texte, Fotos, Rechtstexte und die Pflege bleiben bei Ihnen.
Ein Freelancer baut die Website für Sie. Dabei hängt vieles an einer Person: Urlaub, Krankheit oder ein Berufswechsel betreffen auch Ihre Website.
Eine Agentur übernimmt Konzept, Gestaltung, Texte und Technik und meist auch den laufenden Betrieb. Fragen Sie nach, wer die Arbeit macht und wer danach Ihr Ansprechpartner ist.
Keiner der drei Wege ist grundsätzlich richtig. Entscheidend ist, wie viel Zeit Sie selbst einsetzen wollen und wer die Website in einem Jahr noch pflegt.
Was ein Angebot enthalten muss
Ein seriöses Angebot ist schriftlich und lässt sich mit anderen vergleichen. Prüfen Sie diese Punkte:
- welche Seiten und Funktionen enthalten sind;
- wer Texte und Fotos liefert;
- wie viele Korrekturrunden vorgesehen sind;
- der Zeitplan bis zum Start;
- der Preis, mit dem klaren Hinweis, ob er netto oder brutto ist;
- die laufenden Kosten nach dem Start, getrennt vom einmaligen Betrag;
- wem Domain, Inhalte und Zugänge gehören, wenn Sie später wechseln wollen.
Fehlt einer dieser Punkte, fragen Sie nach, bevor Sie unterschreiben.
Welche Pflichtangaben jede Website in Österreich braucht
Einige Inhalte sind gesetzlich vorgeschrieben und gehören von Anfang an in den Preis. Dieser Abschnitt ist ein Überblick, keine Rechtsberatung.
- Impressum nach E-Commerce-Gesetz: Name oder Firma, Anschrift, E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Firmenbuchnummer, Kammer, Aufsichtsbehörde und UID-Nummer, ständig leicht zugänglich.2
- Offenlegung nach Mediengesetz: Medieninhaber, Unternehmensgegenstand und Sitz, auf der Website ständig auffindbar. Für eine reine Firmenpräsentation genügen diese Grundangaben.3
- Preisangaben: Nennt die Website Preise, muss erkennbar sein, ob sie Umsatzsteuer und Versandkosten enthalten.2
- Datenschutzerklärung: Wer personenbezogene Daten erhebt, etwa über ein Kontaktformular, muss darüber informieren.4
- Cookie-Einwilligung: Cookies oder ähnliche Technik, die nicht unbedingt nötig ist, etwa für Statistik oder Werbung, braucht eine aktive Einwilligung.5 Mehr dazu in Cookie-Banner Pflicht in Österreich.
- Barrierefreiheit bei Shops und Buchungen: Seit 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsgesetz unter anderem für Webshops und Online-Buchungen an Verbraucher. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme sind ausgenommen.6 Details in Barrierefreiheitsgesetz: was seit Juni 2025 gilt.
Gibt es eine Förderung für die Website?
Viele Seiten werben noch mit der Förderung KMU.DIGITAL. Deren Budget ist laut Programmseite vollständig ausgeschöpft, Anträge sind nicht mehr möglich, und das Programm wird ab 2027 nicht fortgeführt.7 Einzelne Bundesländer haben eigene Digitalisierungsprogramme. Fragen Sie vor der Planung bei Ihrer Wirtschaftskammer nach, was gerade offen ist, und rechnen Sie nicht fix mit einem Zuschuss.
So kommen Sie zu einer verlässlichen Zahl
Schreiben Sie vor dem ersten Gespräch auf, was die Website leisten soll: welche Seiten, welche Funktionen, welche Sprachen, und wer Texte und Fotos liefert. Mit dieser Liste lassen sich Angebote vergleichen, und Sie erkennen schnell, wo ein niedriger Preis nur deshalb niedrig ist, weil etwas fehlt.
Was eine Website für einen kleinen Betrieb grundsätzlich können muss, steht in Was eine Website leisten muss.
Anmerkungen
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Unternehmensserviceportal (USP), Bundesministerium für Finanzen, „Steuersätze und Steuerbefreiungen der Umsatzsteuer“, Stand 1. Juli 2026, abgerufen am 20. Oktober 2026.
-
RIS, E-Commerce-Gesetz § 5 Abs. 1 und 2, abgerufen am 20. Oktober 2026. 2
-
RIS, Mediengesetz § 25 Abs. 1, 2 und 5, abgerufen am 20. Oktober 2026.
-
EUR-Lex, Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679, Artikel 13, abgerufen am 20. Oktober 2026.
-
RIS, Telekommunikationsgesetz 2021 § 165 Abs. 3, abgerufen am 20. Oktober 2026.
-
Unternehmensserviceportal (USP), „Barrierefreiheitsgesetz“, Stand 16. Juli 2025, abgerufen am 20. Oktober 2026.
-
KMU.DIGITAL, Wirtschaftskammer Österreich und BMWET, Startseite, abgerufen am 20. Oktober 2026.
Häufige Fragen
Was kostet eine Website im Monat?
Laufend zahlen Sie für Domain, Hosting und Wartung. Bei bown ist das Hosting & Wartung ab 39 € pro Monat zzgl. USt., inklusive Domain, E-Mail und Speicher. Werbebudget ist darin nicht enthalten.
Was kostet eine Website bei einer Agentur im Vergleich zum Baukasten?
Beim Baukasten zahlen Sie ein Abo und bauen selbst, die Arbeitszeit ist Ihre. Bei einer Agentur zahlen Sie für Konzept, Gestaltung, Texte und Technik. Vergleichen Sie deshalb nie nur den Preis, sondern was im Angebot enthalten ist.
Ist der Preis mit oder ohne Umsatzsteuer?
Angebote unter Unternehmen nennen oft den Nettopreis, achten Sie auf den Hinweis zzgl. USt. Der Normalsteuersatz in Österreich beträgt 20 Prozent, aus 499 € netto werden also 598,80 € brutto. Wer selbst vorsteuerabzugsberechtigt ist, bekommt die Umsatzsteuer zurück.
Gibt es eine Förderung für eine neue Website?
Das bundesweite Programm KMU.DIGITAL nimmt keine Anträge mehr an und wird ab 2027 nicht fortgeführt. Einzelne Bundesländer haben eigene Programme; fragen Sie bei Ihrer Wirtschaftskammer nach dem aktuellen Stand.
Was kostet eine Website mit Online-Shop?
Ein Shop kostet mehr als eine reine Präsentationsseite, weil Produkte, Zahlung, Versand und Rechtstexte dazukommen. Ob er sich lohnt, hängt davon ab, ob Sie wirklich online verkaufen wollen.
Wie lange dauert es, bis die Website online ist?
Ein Onepager braucht wenige Wochen, größere Websites länger. Den Zeitplan vereinbaren wir im schriftlichen Angebot.
Quellen
- 1Steuersätze und Steuerbefreiungen der UmsatzsteuerUnternehmensserviceportal (USP), Bundesministerium für Finanzen, abgerufen 20. Oktober 2026
- 2E-Commerce-Gesetz § 5, Allgemeine InformationenRIS, Bundeskanzleramt, abgerufen 20. Oktober 2026
- 3Mediengesetz § 25, OffenlegungRIS, Bundeskanzleramt, abgerufen 20. Oktober 2026
- 4Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679, Artikel 13EUR-Lex, Europäische Union, abgerufen 20. Oktober 2026
- 5Telekommunikationsgesetz 2021 § 165RIS, Bundeskanzleramt, abgerufen 20. Oktober 2026
- 6BarrierefreiheitsgesetzUnternehmensserviceportal (USP), abgerufen 20. Oktober 2026
- 7KMU.DIGITALWirtschaftskammer Österreich und BMWET, abgerufen 20. Oktober 2026