Ihr Google-Unternehmensprofil einrichten und pflegen.
Ein Google-Unternehmensprofil ist kostenlos, wird einmal eingerichtet und bestätigt und bleibt nur dann nützlich, wenn Öffnungszeiten, Leistungen, Fotos und Antworten auf Bewertungen laufend stimmen.

Was Sie danach wissen
- Sie wissen, welche Angaben ein Profil von Beginn an braucht.
- Sie kennen die Pflegearbeiten, die im Alltag anfallen.
- Sie wissen, wie Sie mit Bewertungen umgehen, ohne gegen Googles Regeln zu verstoßen.
Wer „Friseur in der Nähe“ oder den Namen Ihres Betriebs sucht, sieht häufig zuerst nicht Ihre Website, sondern Ihr Google-Unternehmensprofil: den Eintrag mit Karte, Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen und den Knöpfen für Anruf und Route. Für viele lokale Betriebe ist das die meistgesehene Seite, die sie im Netz haben.
Dieser Beitrag zeigt, wie Sie das Profil einrichten, welche Angaben dazugehören und welche Pflege es danach braucht.
Einrichten: wenige Angaben, aber die richtigen
Das Profil legen Sie mit einem Google-Konto an, am besten mit einem Konto, das dem Betrieb gehört und nicht einer einzelnen Person. So bleibt der Zugang erhalten, wenn jemand den Betrieb verlässt. Weitere Personen können Sie später als Verwalter hinzufügen.
Vier Angaben entscheiden, ob Sie gefunden werden:
- Name: genau so, wie er auf Schild, Rechnung und Website steht. Zusätze wie „bester Friseur Wien“ gehören nicht in den Namen und widersprechen Googles Richtlinien.
- Hauptkategorie: die eine Kategorie, die Ihren Betrieb am genauesten beschreibt. Weitere Kategorien sind möglich, die Hauptkategorie zählt am meisten.
- Adresse oder Einzugsgebiet: ein Geschäftslokal mit Adresse, oder ein Gebiet, wenn Sie zur Kundschaft fahren.
- Telefon und Website: dieselbe Nummer und dieselbe Adresse wie auf Ihrer Website.
Bestätigen: Google prüft, ob es Sie gibt
Bevor ein Profil vollständig sichtbar ist, verlangt Google eine Bestätigung. Die Methode legt Google fest, sie reicht von einem Anruf oder einer E-Mail bis zu einem kurzen Video, das Schild, Geschäftsräume und einen Nachweis zeigt. Halten Sie sich genau an die Anleitung. Eine Bestätigung scheitert meist daran, dass Angaben im Profil nicht zu dem passen, was Google sonst über den Betrieb findet.

Füllen: was Kundschaft vor dem ersten Kontakt wissen will
Ein bestätigtes, aber leeres Profil verschenkt den Platz. Ergänzen Sie:
- Öffnungszeiten, dazu besondere Öffnungszeiten für Feiertage und Urlaub. Nichts ärgert mehr als eine verschlossene Tür trotz „Geöffnet“.
- Leistungen oder Produkte mit kurzen Beschreibungen, in den Worten Ihrer Kundschaft.
- Fotos von außen, damit man den Eingang findet, von innen, vom Team und von typischen Arbeiten. Echte Fotos wirken stärker als Stockbilder.
- Eine Beschreibung in wenigen Sätzen: was Sie anbieten, für wen und wo.
Die Angaben im Profil sollten mit Ihrer Website übereinstimmen. Weichen Adresse, Telefonnummer oder Öffnungszeiten ab, weiß weder die Kundschaft noch die Suchmaschine, welche Angabe stimmt. Das betrifft auch die KI-Suche, die solche Angaben zusammenführt.
Pflegen: eine kleine Routine statt großer Aktionen
Ein Profil braucht keine tägliche Arbeit, aber eine feste Gewohnheit. Bewährt hat sich ein monatlicher Blick mit drei Fragen: Stimmen Öffnungszeiten und Kontaktdaten noch? Gibt es neue Fotos, die den aktuellen Stand zeigen? Sind alle Bewertungen beantwortet?
Achten Sie außerdem auf vorgeschlagene Änderungen. Auch andere Personen können Änderungen an Ihrem Profil vorschlagen, und Google übernimmt solche Vorschläge mitunter. Wer regelmäßig hineinschaut, bemerkt eine falsche Telefonnummer, bevor sie Anrufe kostet.
Bewertungen: bitten ja, belohnen nein
Bewertungen sind für viele Suchende der Grund, sich für oder gegen einen Betrieb zu entscheiden. Sie dürfen Ihre Kundschaft um eine ehrliche Bewertung bitten, etwa mit einem Link oder einem QR-Code an der Kassa. Nicht erlaubt sind Gegenleistungen für Bewertungen und das gezielte Auswählen nur zufriedener Kundschaft. Beides verbietet Google in seinen Richtlinien, und entfernte Bewertungen oder Einschränkungen des Profils können die Folge sein.
Antworten Sie auf Bewertungen, auch auf kritische. Eine sachliche, kurze Antwort zeigt späteren Lesern, wie Sie mit Problemen umgehen. Bleiben Sie höflich, nennen Sie keine persönlichen Daten der Person und bieten Sie bei Bedarf ein Gespräch an.
Was das Profil nicht leistet
Ein Profil ersetzt keine Website. Es beantwortet die schnellen Fragen: Wo, wann, wie erreichbar? Für alles, was Erklärung braucht, Preise, Ablauf und Referenzen, verweist es auf Ihre Seite. Wie Profil, Website und Inhalte zusammen wirken, beschreibt Wie Sie bei Google und in der KI-Suche gefunden werden.
Wenn Sie Einrichtung und Pflege nicht selbst übernehmen wollen, richtet bown das Profil ein, gleicht es mit Ihrer Website ab und betreut es auf Wunsch laufend. Den Umfang klären wir in einem 30-minütigen Erstgespräch.
Häufige Fragen
Kostet das Unternehmensprofil etwas?
Nein. Das Profil selbst ist bei Google kostenlos. Kosten entstehen nur, wenn Sie Einrichtung und Pflege jemandem übergeben.
Brauche ich eine Adresse mit Geschäftslokal?
Nicht unbedingt. Wer zur Kundschaft fährt, kann statt einer Adresse ein Einzugsgebiet angeben und die Adresse ausblenden.
Warum wird mein Profil nicht bestätigt?
Meist passen Angaben nicht zusammen, etwa Name, Adresse oder Kategorie. Prüfen Sie, ob alles mit Schild, Website und Firmenbuch übereinstimmt, und folgen Sie der Methode, die Google vorschlägt.
Wie oft muss ich das Profil pflegen?
Prüfen Sie es einmal im Monat und immer dann, wenn sich Öffnungszeiten, Leistungen oder Kontaktdaten ändern. Neue Bewertungen beantworten Sie am besten innerhalb weniger Tage.