Meta Ads oder Google Ads, was passt zu Ihrem Betrieb?
Google Ads passt, wenn Menschen bereits nach Ihrer Leistung suchen, Meta Ads auf Instagram und Facebook passt, wenn Sie ein Angebot bekannt machen wollen, nach dem noch niemand sucht, und viele Betriebe beginnen mit dem Kanal, der zu ihrer häufigsten Anfrage passt.
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- David Nawloka
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- David Nawloka
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3 Min. Lesezeit

Was Sie danach wissen
- Sie kennen den grundlegenden Unterschied zwischen Such- und Social-Media-Werbung.
- Sie können einschätzen, welcher Kanal zu Ihrem Angebot und Ziel passt.
- Sie wissen, was beide Kanäle an Vorbereitung brauchen.
Wer zum ersten Mal Werbung im Netz schalten will, landet schnell bei zwei Namen: Google und Meta, also Facebook und Instagram. Beide verkaufen Anzeigen, beide lassen sich mit kleinem Budget testen. Sie erreichen aber Menschen in sehr unterschiedlichen Momenten, und davon hängt ab, welcher Kanal zu Ihrem Betrieb passt.
Dieser Beitrag erklärt den Unterschied, zeigt, wann welcher Kanal passt, und was Sie für beide vorbereiten sollten.
Der Unterschied: suchen oder entdecken
Google Ads zeigt Ihre Anzeige vor allem dann, wenn jemand nach etwas sucht, zum Beispiel „Tischler Wien Maßküche“. Die Person hat ein Anliegen und sucht eine Lösung. Ihre Anzeige erscheint genau in diesem Moment, und abgerechnet wird bei Suchanzeigen in der Regel pro Klick.
Meta Ads zeigt Ihre Anzeige auf Instagram und Facebook, während Menschen durch ihren Feed oder ihre Stories scrollen. Niemand hat in diesem Moment nach Ihnen gesucht. Die Anzeige muss also erst Aufmerksamkeit wecken und dann ein Bedürfnis ansprechen, das vielleicht noch gar nicht bewusst war. Dafür lässt sich die Zielgruppe nach Ort, Alter und Interessen eingrenzen.
Kurz gesagt: Google bedient Nachfrage, die schon da ist. Meta erzeugt Aufmerksamkeit für ein Angebot.

Wann Google Ads passt
Google Ads passt, wenn Ihre Kundschaft aktiv nach dem sucht, was Sie anbieten:
- Handwerk und Dienstleistungen mit klarem Bedarf, etwa Installateur, Schlüsseldienst, Steuerberatung,
- Leistungen, nach denen mit Ort gesucht wird, etwa „Physiotherapie Wien 1070“,
- Angebote, bei denen der Bedarf plötzlich entsteht und schnell gedeckt werden soll.
Prüfen Sie vorher, ob überhaupt gesucht wird. Wenn kaum jemand nach Ihrer Leistung sucht, kann eine Suchanzeige nur selten erscheinen, egal wie hoch das Budget ist.
Wann Meta Ads passt
Meta Ads passt, wenn Ihr Angebot gut im Bild funktioniert und Menschen es erst entdecken müssen:
- Gastronomie, Bars und Veranstaltungen,
- Beauty, Kosmetik und Wellness,
- Produkte mit sichtbarer Wirkung oder besonderer Gestaltung,
- neue Angebote, zeitlich begrenzte Aktionen und Eröffnungen.
Hier entscheidet das Bild oder Video. Eine Anzeige auf Instagram hat einen Bruchteil einer Sekunde, um aufzufallen. Gute eigene Bilder sind deshalb wichtiger als jeder Text.

Eine einfache Entscheidungshilfe
| Frage | Eher Google Ads | Eher Meta Ads |
|---|---|---|
| Suchen Menschen nach Ihrer Leistung? | ja, regelmäßig | kaum oder gar nicht |
| Wirkt Ihr Angebot im Bild? | nicht unbedingt nötig | ja, stark |
| Wie entsteht der Bedarf? | plötzlich, mit Dringlichkeit | durch Anregung, Lust, Anlass |
| Was ist das Ziel? | Anfragen von Suchenden | Bekanntheit, Besuche, Buchungen |
Viele Betriebe brauchen am Ende beides: Meta, um bekannt zu werden, Google, um gefunden zu werden, wenn jemand konkret sucht. Beginnen Sie trotzdem mit einem Kanal, damit Sie wissen, woher eine Anfrage kommt.
Was beide Kanäle brauchen
Unabhängig vom Kanal braucht jede Kampagne drei Dinge:
- Ein klares Ziel: Anrufe, Anfragen, Buchungen oder Verkäufe, gemessen und nicht geschätzt.
- Eine passende Zielseite: Die Seite, auf der man nach dem Klick landet, muss das Versprechen der Anzeige einlösen.
- Ein getrenntes Budget: Werbebudget und Betreuung gehören getrennt ausgewiesen. Wie Sie ein Budget aufteilen, beschreibt Ein Marketingbudget, das zu Ihrem Betrieb passt.
Und Geduld für die ersten Wochen. Beide Plattformen brauchen Daten, bevor sich sagen lässt, was funktioniert.
Anzeigen ersetzen kein Profil
Wer auf eine Anzeige reagiert, sieht sich oft zuerst Ihr Profil oder Ihre Website an. Ein leeres Instagram-Profil oder eine veraltete Website kostet dann einen Teil der Wirkung. Wie sich laufende Beiträge und Anzeigen ergänzen, steht in Regelmäßig posten oder Anzeigen schalten?.
bown plant und betreut Kampagnen auf Meta und Google und bietet die Betreuung getrennt vom Werbebudget an. Welcher Kanal für Ihren Betrieb der richtige Anfang ist, klären wir in einem 30-minütigen Erstgespräch.
Häufige Fragen
Kann ich beides gleichzeitig machen?
Ja, aber beginnen Sie mit einem Kanal und einem klaren Ziel. Erst wenn Sie wissen, was eine Anfrage dort kostet, lohnt sich ein zweiter.
Welcher Kanal ist günstiger?
Das lässt sich nicht allgemein sagen. Die Kosten hängen von Branche, Region, Wettbewerb und Anzeige ab. Vergleichen Sie, was eine Anfrage oder ein Kauf kostet, nicht was ein Klick kostet.
Brauche ich für Meta Ads ein Instagram-Profil?
Für Anzeigen auf Instagram brauchen Sie eine Facebook-Seite oder ein Instagram-Konto, über das die Anzeige läuft. Ein gepflegtes Profil hilft, weil viele vor dem Klick zuerst dort nachsehen.
Brauche ich für Google Ads eine Website?
Für Suchanzeigen ja, denn die Anzeige führt auf eine Zielseite. Diese Seite entscheidet mit, ob aus dem Klick eine Anfrage wird.
Wie wird das Werbebudget verrechnet?
Bei bown bieten wir unsere Leistung und das Budget für die Plattform getrennt an. So sehen Sie, welcher Betrag in die Ausspielung Ihrer Anzeigen fließt.